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Kantatengottesdienst
Wir haben am 10. Mai
2008 in der Jesuskirche einen Kantatengottesdienst im Rahmen der Deutschen
Kulturwochen veranstalten können. Mit Ton und Text können Sie auch jetzt
daran teilhaben. Sie können Ablaufheft und CD auch bei uns für 3 Euro
plus Versand bestellen.
Die Links auf der
linken Seitenhälfte führen zu einer mp3-Datei innerhalb unserer
Homepage. Auf der rechten Seite sind die entsprechenden Texte zu finden.
Im Kantatengottesdienst war es jeweils so, dass jeder gesprochene
lettische Text deutsch abgedruckt war und umgekehrt.
Sie können sich
auch einfach das Ablaufheft mit Noten als
pdf-Datei ausdrucken.
Orgelvorspiel
Johann Sebastian
Bach: „Kyrie, Gott, Heiliger Geist“ BWV 671
gespielt von Vita Kalnciema
Begrüßung
deutsch
Gemeindelied
Text
Zieh ein zu deinen Toren
Text: Paul Gerhard, Melodie: Johann Crüger 1653
Kantate zum 100.
Psalm Teil 1 und Teil
2
deutsch
lettisch
Johann Friedrich Doles
Bitte
um den Heiligen Geist
deutsch
lettisch
Lesung: Ezechiel
37
deutsch
lettisch
Ansprache
zu Ezechiel 37 von Pastor Martin Grahl deutsch
lettisch
Kantate
„Komm, Heiliger Geist“
deutsch
lettisch
Johann Friedrich Doles
Lesung aus Joel
3
deutsch
lettisch
Ansprache
zu Joel 3 von Pastor Juris Rubenis
deutsch
lettisch
Gemeindelied
Text
Gott Vater, sende deinen Geist
Text: Paul Gerhard 1656, Melodie: um 1504: geistlich 1530.
Fürbitten
lettisch - deutsch
deutsch
lettisch
Suite
in D-Dur für Trompete und Orchester
Georg Friedrich Händel
Solist: Andris Abelite
Vaterunser,
Segen
Gemeindelied
Text
Segne und behüte uns
Text: Johannes Gossner 1825, Melodie: Johann Friedrich Franke 1755
Orgelnachspiel
Johann Sebastian Bach: Choralfantasie „Komm, Heiliger Geist, Herre
Gott“ BWV 651
gespielt von Vita Kalnciema
Biografisches zu J.F. Doles, Mitwirkende,
Dankesworte
Texte:
Begrüßung:
Seien
Sie herzlich willkommen zu unserem Kantatengottesdienst am Vorabend des
Pfingstfestes.Wir freuen uns sehr, dass wir ihn mit Hilfe der Unterstützung
durch die Deutsche Botschaft in Lettland ermöglichen konnten.Im
Mittelpunkt stehen zwei Kantaten von Johann Friedrich Doles. In der Orgel
der Hlg. Dreifaltigkeitskirche in Liepaja finden sich viele
Notenhandschriften, von diesen haben wir sie abschreiben lassen. Nahezu
alle Noten, die sich dort finden, stammen aus dem sächsischen Bereich.
Damals unterstanden Sachsen und Kurland einem König, - dem König Polens.
So ändern sich die Verhältnisse! Und wir sehen auch daran, - auf vielfältige
Weise gehören Deutsche und Letten zusammen.Wir können davon ausgehen,
dass die Kantaten seit ihrer Entstehungszeit kaum noch aufgeführt worden
sind, und vermutlich sind es auch die einzigen Handschriften dieser
Kompositionen, die noch erhalten sind.Wir führen diese Kantaten im
Gottesdienst auf, denn es sind liturgische Kompositionen, es ist
Kirchenmusik.Heute ist der Sonnabend vor Pfingsten, - wir haben
entsprechend Lesungen für die Pfingstvigil dem Gottesdienst zugrunde
gelegt.Die Kollekte am Ausgang ist bestimmt für die Kirchenmusik der
Deutschen Evangelisch-Lutherischen Kirche in Lettland. Wir sind eine
zahlenmäßig kleine Gemeinde und sind von daher über jede Hilfe dankbar.
Hören wir nun die Kantate über den 100.Psalm von Johann Friedrich Doles!
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Gemeindelied:
Zieh ein zu deinen Toren
1.
Zieh ein zu deinen Toren, sei meines Herzens Gast, der du, da ich geboren,
mich neu geboren hast, o hochgeliebter Geist des Vaters und des Sohnes,
mit beiden gleichen Thrones, mit beiden gleich gepreist.
2.
Kā zars, kas rauts no koka, Es nāvē pazudis; Man’ glāba
Tava roka, Tu nāvi nokāvis. Jau svētā kristībā
Caur Kristus as’nīm svētām, Pie krusta staba lietām,
Man tika dzīvība.
3.
Du bist ein Geist der Liebe, ein Freund der Freundlichkeit, willst nicht,
daß uns betrübe Zorn,
Zank, Haß, Neid und Streit. Der Feindschaft bist du feind, willst, daß
durch Liebesflammen sich wieder tun zusammen, die voller Zwietracht seind.
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Psalm
100:
Jauchzt
dem HERRN, alle Welt! Dient dem HERRN mit Freuden; kommt vor sein
Angesicht mit Frohlocken! Erkennt, dass der HERR Gott ist! Er hat uns
gemacht, und nicht wir selbst, zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide.
Geht zu seinen Toren ein mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben; danket
ihm, lobet seinen Namen! Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet
ewig und seine Wahrheit für und für.
Gavilējiet tam Kungam, visas pasaules zemes! Kalpojiet tam Kungam ar
prieku, nāciet Viņa vaiga priekšā ar gavilēm! Atzīstiet,
ka tas Kungs ir Dievs, Viņš mūs ir darījis - un ne mēs
paši - par Savu tautu un par Savas ganības avīm. Ieeita pa Viņa
vārtiem ar pateikšanu, Viņa pagalmos ar teikšanu! Pateicieties
Viņam, slavējiet Viņa vārdu! Jo tas Kungs ir laipnīgs,
Viņa žēlastība paliek mūžīgi, un Viņa
patiesība pastāv uz radu radiem.
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Bitte
um den Heiligen Geist:
Komm,
Heiliger Geist!
Wir laden Dich ein, wie einen teuren Gast,
Erzähle uns von Deinen Wundern,
Gib unserem Lebenshaus einen neuen Glanz,
Gib uns von Deiner heilenden Weisheit!
Komm,
Heiliger Geist!
Wir laden Dich ein in unsere Kirchen,
lass sie zu einem Quellort wunderbarer Freiheit werden,
Ihre Fenster das Licht der Liebe hinein und hinaus strahlen,
Ihre Sakramente Seelennahrung sein und bleiben!
Komm,
Heiliger Geist!
Wir laden Dich ein in unser Land,
Senke in uns Sehnsucht für ein gutes soziales Miteinander,
Streue Samen der Versöhnung und einer gemeinsamen Zukunft!
Komm,
Heiliger Geist, komm, Licht der Welt!
Nāc,
nāc, Svētais Gars, nāc, pasaules gaišums!
Komm,
Heiliger Geist!
Komm in unsere ausgetrocknete Welt, in der wir uns nach dem Wasser der
Wahrheit und des Lebens sehnen! Du bist unserem Leben wahre Tiefe und
Weite, Du bist die echte Freiheit, die uns fehlt. Nur mit Dir entdecken
wir die wahre Größe unseres Lebens und die von Dir geschenkten Möglichkeiten.
Komm,
Heiliger Geist!
Erneuere das Antlitz der Erde, erneuere unser Leben, gib unseren guten
Vorhaben neue Kraft, erinnere uns an das Gute, das wir gewollt hatten,
aber vergaßen. Gib uns die Kraft, uns Dir zu öffnen, damit die Ströme
Deines Lebens in uns fließen können, reinige und präge uns!
Komm,
Heiliger Geist!
Wir bitten Dich, sende Deinen Geist in unser Leben, in unsere Beziehungen,
unsere Gedanken, unsere Worte, unser Tun, damit es in unserm Land und in
der Welt keinen Ort gebe, wo Dein Geist nicht gegenwärtig ist.
Komm,
Heiliger Geist, komm, Licht der Welt!
Nāc,
nāc, Svētais Gars, nāc, pasaules gaišums!
Nāc,
Svētais Gars! Mēs Tevi aicinām kā dārgu viesi, stāsti
mums par saviem brīnumiem, dod mūsu dzīves ēkai jaunu
mirdzumu, dod mums no Tavas dziedinošās gudrības!
Nāc,
Svētais Gars! Mēs Tevi aicinām mūsu baznīcās,
liec tām kļūt par Tavas brīnišķīgās brīvības
avotiem, lai to logi iestaro un izstaro gaismu un mīlestību, lai
to sakramenti ir un paliek dvēseļu barība!
Nāc,
Svētais Gars! Mēs Tevi aicinām mūsu zemē, radi mūsos
ilgas pēc labas sabiedriskas sadzīves, sēj mūsos salīdzināšanās
un kopīgas nākotnes sēklas!
Komm,
Heiliger Geist, komm, Licht der Welt!
Nāc,
nāc, Svētais Gars, nāc, pasaules gaišums!
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Nāc,
Svētais Gars!
Ienāc mūsu izkaltušajā pasaulē, kurā aizvien
ilgojamies pēc patiesības un dzīvības!
Tu esi mūsu dzīves patiesais dziļums un plašums, tu esi
īstā brīvība, kuras aizvien mums vēl tā
pietrūkst. Tikai ar Tevi mēs atklājam mūsu dzīves
patieso lielumu un Tevis dāvātās iespējas.
Nāc,
Svētais Gars!
Atjauno zemes seju, atjauno mūsu dzīves, atjauno mūsu labās
apņēmības, atgādini mums visu labo, ko reiz esam gribējuši,
bet aizmirsuši. Dod mums spēku atvērties Tev, lai Tavas dzīvības
straumes var ieplūst mūsos, mazgāt mūs un pārņemt
mūs!
Nāc, Svētais Gars!
Mēs
Tevi lūdzam, sūti savu Garu mūsu dzīvēs, mūsu
attiecībās, mūsu domās, mūsu vārdos, mūsu
darbos, lai mūsu zemē un pasaulē nebūtu vietas, kurā
nebūtu sastopams tavs Gars!
Komm,
Heiliger Geist, komm, Licht der Welt!
Nāc,
nāc, Svētais Gars, nāc, pasaules gaišums!
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Lesung:
Ezechiel 37:
Die
Hand des Herrn legte sich auf mich, und der Herr brachte mich im Geist
hinaus und versetzte mich mitten in die Ebene. Sie war voll von Gebeinen.
Er
führte mich ringsum an ihnen vorüber, und ich sah sehr viele über die
Ebene verstreut liegen; sie waren ganz ausgetrocknet.
Er
fragte mich: Menschensohn, können diese Gebeine wieder lebendig werden?
Ich antwortete: Herr und Gott, das weißt nur du.
Da
sagte er zu mir: Sprich als Prophet über diese Gebeine, und sag zu ihnen:
Ihr ausgetrockneten Gebeine, hört das Wort des Herrn!
So
spricht Gott, der Herr, zu diesen Gebeinen: Ich selbst bringe Geist in
euch, dann werdet ihr lebendig.
Ich
spanne Sehnen über euch und umgebe euch mit Fleisch; ich überziehe euch
mit Haut und bringe Geist in euch, dann werdet ihr lebendig. Dann werdet
ihr erkennen, dass ich der Herr bin.
Da
sprach ich als Prophet, wie mir befohlen war; und noch während ich
redete, hörte ich auf einmal ein Geräusch: Die Gebeine rückten
zusammen, Bein an Bein.
Und
als ich hinsah, waren plötzlich Sehnen auf ihnen, und Fleisch umgab sie,
und Haut überzog sie. Aber es war noch kein Geist in ihnen.
Da
sagte er zu mir: Rede als Prophet zum Geist, rede, Menschensohn, sag zum
Geist: So spricht Gott, der Herr: Geist, komm herbei von den vier Winden!
Hauch diese Erschlagenen an, damit sie lebendig werden.
Da
sprach ich als Prophet, wie er mir befohlen hatte, und es kam Geist in
sie. Sie wurden lebendig und standen auf - ein großes, gewaltiges Heer.
Er
sagte zu mir: Menschensohn, diese Gebeine sind das ganze Haus Israel.
Jetzt sagt Israel: Ausgetrocknet sind unsere Gebeine, unsere Hoffnung ist
untergegangen, wir sind verloren.
Deshalb
tritt als Prophet auf, und sag zu ihnen: So spricht Gott, der Herr: Ich öffne
eure Gräber und hole euch, mein Volk, aus euren Gräbern herauf. Ich
bringe euch zurück in das Land Israel.
Wenn
ich eure Gräber öffne und euch, mein Volk, aus euren Gräbern
heraufhole, dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin.
Ich
hauche euch meinen Geist ein, dann werdet ihr lebendig, und ich bringe
euch wieder in euer Land. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin.
Ich habe gesprochen, und ich führe es aus - Spruch des Herrn.
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Tā
Kunga roka nāca pār mani, un Tas Kungs mani garā aizveda kādas
ielejas vidū, kas bija pilna ar miroņu kauliem. Un Viņš
mani vadāja starp tiem pa klajumu šurpu turpu, un to bija ļoti
daudz, un tie bija pavisam izkaltuši. Un Viņš man jautāja:
"Cilvēka bērns, vai šie kauli var kļūt atkal dzīvi?"
Es atbildēju: "Kungs mans Dievs, Tu to zini." Tad Viņš
man pavēlēja: "Sludini šiem kauliem un saki tiem: jūs,
sakaltušie kauli, klausaities Tā Kunga vārdu! Tā saka
Dievs Tas Kungs šiem kauliem: Es iedvesīšu jums garu, ka jūs kļūstat
atkal dzīvi. Jūs dabūsit dzīslas, miesu un ādu;
un Es jums piešķiršu dvašu un dzīvības garu, lai jūs
topat atkal dzīvi un atzīstat, ka Es esmu Tas Kungs." Tad
es sludināju, kā man bija pavēlēts. Un tur čirkstēja,
kad es sludināju, un redzi, tur kustējās, kauli sadevās
kopā cits ar citu. Un, kad es apskatījos, es redzēju, ka
tiem bija dzīslas un miesa, un āda pārklāja tos, bet
dzīvības gara viņos nebija. Tad Viņš man sacīja:
"Cilvēka bērns, sludini dzīvības garam, saki tam:
tā saka Tas Kungs: nāc, gars, no četriem vējiem un
apdves šos nokautos, ka tie kļūst dzīvi!" Kad es tā
sludināju, kā man bija pavēlēts, tad dzīvības
gars nāca kaulos, tie tapa dzīvi un nostājās uz savām
kājām, varen liels pulks. Tad Viņš man sacīja: "Cilvēka
bērns, šie kauli ir viss Israēla nams. Redzi, tie saka: mūsu
kauli ir sakaltuši, mūsu cerība ir zudusi, mēs esam beigti.
Tādēļ sludini un saki tiem: tā saka Dievs Tas Kungs:
redzi, Es atvēršu jūsu kapus un izvedīšu jūs, Mana
tauta, no jūsu kapiem un aizvedīšu jūs atpakaļ Israēla
zemē. Tad jūs atzīsit, ka Es esmu Tas Kungs, ja Es veru vaļā
jūsu kapus un vedu ārā jūs no jūsu kapiem, Mana
tauta. Es likšu jūsos ieiet Savam Garam, ka jūs topat dzīvi,
un jūs aizvedīšu atpakaļ jūsu zemē, un jūs
atzīsit, ka Es, Tas Kungs, to apsolīju un arī izpildīju,"
- tā saka Tas Kungs. Atkal pār mani nāca Tā Kunga vārds:
"Cilvēka bērns, ņem koka vēzdu un raksti uz tās:
Jūdam un ar viņu apvienotiem Israēla bērniem. - Tad
ņem vēl vienu koka vēzdu un raksti uz tās: Jāzepam,
Efraima un visa ap viņu apvienotā Israēla nama vēzda.
Tad saliec abas tās vēzdas kopā, tā ka tās ir
tikai viena vēzda tavā rokā. Kad nu tavi tautas brāļi
tev jautās: vai tu mums nepaskaidrosi, ko tas nozīmē? - tad
atbildi tiem: tā saka Dievs Tas Kungs: redzi, Es ņemšu Jāzepa
vēzdu, kas ir Efraima rokā, un ar Jāzepu sabiedrotās
Israēla ciltis un to pievienošu Jūdas vēzdai un abas padarīšu
par vienu kopēju vēzdu, ka tā būs viena Manā rokā.
Kad tu vēzdas, ko tu aprakstīji, turēsi savā rokā
viņa acu priekšā, tad saki tiem: redzi, Es izvedīšu Israēla
bērnus no to tautu vidus, kurp tie aizgājuši, Es tos salasīšu
kopā un atvedīšu atpakaļ viņu pašu zemē, saka
Dievs Tas Kungs, Es savienošu tos par vienu tautu tur tai zemē, Israēla
kalnos, un viens vienīgs ķēniņš valdīs pār
to. Tie nebūs vairs divas tautas un nebūs vairs divas valstis.
Tad tie vairs neaptraipīsies ar saviem elkiem un ar kalpību tiem,
un ar saviem pārkāpumiem. Es tiem piedošu visus uzticības
laušanas gadījumus, kādos tie apgrēkojušies, un Es tos
šķīstīšu; tad tie būs Mana tauta, un Es būšu
viņu Dievs. Mans kalps Dāvids būs viņu ķēniņš,
un tiem visiem būs viens gans. Tie staigās pēc Manām
tiesām, turēs Manus likumus un darīs pēc tiem. Tad tie
dzīvos atkal tai zemē, ko Es devu Savam kalpam Jēkabam un
kur dzīvoja jūsu tēvi. Arī tie tur dzīvos un viņu
bērni un bērnu bērni mūžīgi. Un Mans kalps Dāvids
būs viņu valdnieks uz visiem laikiem. Es slēgšu ar tiem
miera derību, tā būs mūžīga derība. Es tiem
likšu dzīvot uz vietas, vairošu tos un atstāšu Savu svētnīcu
viņu vidū mūžīgi. Mans mājoklis būs pie
tiem, Es būšu viņu Dievs, un tie būs Mana tauta. Arī
citas tautas atzīs, ka Es esmu Tas Kungs, kas Israēlu svētī,
kad Mana svētnīca būs viņu vidū mūžīgi!"
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Ansprache zu
Ezechiel 37 von Pastor Martin Grahl
Ich
war vor einem Monat in Jerusalem. Vor den Toren der Altstadt gibt es einen
Friedhof. Es ist ein Privileg, dort seine Knochen zu betten. Denn dort
findet einst das Jüngste Gericht statt. Das Gericht Leben spendender
Gnade. Wie viel Tod umgibt uns? Auf welche Gnade hoffen wir? Auf welche
Gerechtigkeit? Was hat unsere Seelen so ausgetrocknet, dass wir uns fühlen
wie ein nacktes, mürbes Knochengerüst? Wo ist unser Leben? Was ist der
Mensch anderes, als ein funktionierendes Lebewesen wie Hunde, Ameisen oder
ängstliche Vögel, die sich vor den Bussarden in Acht nehmen müssen?„Rede
zu mir!“, flehte der Prophet den Herren an. Ja, es ist der Geist, der
aus unseren Knochen einen Menschen macht. Es ist der Name, den man mir
gibt, den ich tragen darf. Wir geben einander mit unseren Worten Leben, -
oder den Tod. Unsere Sprache ist Medizin, - und ein Arsenal an Waffen. Mit
einem Mal, hören und lesen wir, kommt Leben in die Gebeine. Die Menschen
vor den verschlossenen Toren wachen auf, als hätten sie geschlafen, den
bleiernen Schlaf der Gleichgültigkeit. Durch die Mauern führen wieder
Wege. Die Tore öffnen sich. „Ich
hauche euch meinen Geist ein“, sagt Gott. Wie viel Leben umgibt uns? Was
fürchten wir, welche Gerechtigkeit? Was
ist das für eine Kraft, aus der unsere Seele quillt, dass wir Mut spüren
und das Blut in unseren Adern pocht? Was will uns der Tod anhaben? Darum,
redet und lebt miteinander, nicht aneinander vorbei. Lasst es zu, dass
eure Herzen einander anrühren. Wagt es, aufzustehen aus den Gräbern der
Langeweile, der Überarbeitung, der verfehlten Ziele. Gott sagte Ezechiel:
Tritt als mein Prophet auf und sag ihnen: So spricht euer Gott: Ich öffne
eure Gräber und hole euch, mein Volk, aus eurem Tod. Ich hauche euch
meinen Geist ein, dann werdet ihr lebendig, und ich bringe euch wieder in
euer verlorenes Land. Ja, wir sollten
unsere Augen aufschlagen wie nach langem, tiefem, unruhigem Schlaf. Wir
sollten unseren Muskeln nachspüren bis in die Fingerspitzen. Wir sollten
tief einatmen den frischen Wind am Meer. Wir sollten still werden und
lauschen auf das, was unser Herz hören muss. Wir sind nicht nur Knochen.
Wir sind Herz und Seele, Fleisch und Blut. Wir sind Menschen, die lieben,
wie Gott uns aus Liebe geschaffen hat. Dann
sind unsere Gebeine nicht mehr nur etwas, was man begraben muss. Dann
haben wir Rückgrat und bewegliche Füße, Hände und einen klugen Kopf.
Dann kann Gottes Geist in uns wohnen. Der Geist des Schöpfers, und des
Erlösers, des Trösters, der Barmherzigkeit, der Freiheit. Wir
sind heute hier in Riga. Mitten in Europa. Im Jahre 2008 nach Jesu Geburt.
Welche Geister regieren das Leben, was bestimmt uns, treibt uns, stößt
uns ab oder begeistert uns? Sind wir den Winden der Zeiten hilflos
ausgeliefert wie die Blätter an den Bäumen? Wer sind wir anderen?
Welcher Geist spricht aus uns? Gott
mutet uns Freiheit zu. Wir können uns dem Guten verweigern. Wir können
den Tod wählen. Wir können uns gehen lassen. Wir können neben der
Quelle sitzen und austrocknen. Wir können jammern und klagen, uns in
Illusionen wiegen oder andere belügen. Oder
wir können zu Gott sagen wie Ezechiel: Sprich zu mir. Gib mir Deinen
Geist. Lass in mir etwas von Deinem Lebensatem spürbar werden. Riskieren
wir das gute Leben. Machen wir uns auf den Weg. Tun wir das, von dem
wissen, wir sollten es tun. Sehen wir zu, dass unsere Seelen nicht
austrocknen wie ungegossene Blumentöpfe. Zeigen wir, dass wir das Leben
zu achten wissen und suchen wir nach Wahrheit, entwickeln wir in uns den
Hunger nach Gerechtigkeit. Wir stehen
vor den Toren des Lebens. Wir können uns abwenden und fliehen, wir können
kaputt machen und zerschlagen, wir können aber auch den Geist des Schöpfergottes
in uns wohnen lassen. Wir können echte Lebensqualität suchen, die
wirklich guten Töne des Lebens zum Klingen bringen. Gott
hat uns nicht zum Marionettentheater gemacht, sondern als Bild Seiner
selbst erschaffen. Er zieht nicht mit unsichtbaren Fäden an unseren
trockenen Knochen als wären wir willenlose Marionetten. Er hat uns ein
Herz gegeben, das Er anspricht: Und siehe, es fuhr der Geist in die
Gebeine der Toten vor den Toren Jerusalems. Der
Erschlagene sucht Versöhnung, der Krieger Vergebung. Der Verzweifelte lässt
die Worte der Hoffnung gelten. Der aufgegeben hatte, steht wieder auf. Der
alles verdorben hatte, sehnt sich nach Wiedergutmachung. Der Schuldige möchte
seinen Schuldigern vergeben. Der Sterbende weiß sich im Leben aufgehoben.
Der Geist Gottes fährt uns in die Glieder, - wir leben. Amen.
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Pirms
mēneša es biju Jeruzalemē. Vecpilsētas vārtu priekšā
atrodas kāda kapsēta. Tur apbedīt savus kaulus ir privilēģija.
Jo tur sāksies Pastarā tiesa. Dzīvi dāvājošās
žēlastības tiesa. Cik
daudz nāves mūs apņem? Uz kādu žēlastību
ceram mēs? Uz kādu taisnību? Kas tik ļoti izkaltē
mūsu dvēseles, ka jūtamies kā kaili, trausli skeleti?
Kur ir mūsu dzīvība? Kas gan cits ir cilvēks, ja ne
funkcionējoša dzīva būtne līdzīga sunim, skudrai
vai izbiedētam putnam, kam jāpiesargās no klijāna?
„Runā uz mani!”
pravietis lūdz Kungu. Jā,
tas ir Gars, kas no mūsu kauliem izveido cilvēku. Tas ir vārds,
ko man dod, ko drīkstu nest. Mēs ar saviem vārdiem dodam
viens otram dzīvību vai nāvi. Mūsu valoda ir zāles
un mūsu ieroču arsenāls. Vienā
mirklī, mēs dzirdam un lasām, kaulos ieplūst dzīvība.
Cilvēki aizslēgto vārtu priekšā pamostas kā no
dziļa vienaldzības miega. Cauri mūrim atkal ved ceļš.
Vārti atveras. ”Es iedvesīšu jums savu Garu”, saka Dievs.
Cik daudz dzīves mūs
apņem? No kā, no kādas taisnības mēs baidāmies?
Kas tas ir par spēku, kas izplūst no mūsu dvēseles, ka
sajūtam drosmi un asinis uzvirmo mūsu dzīslās? Ko mums
padarīs nāve? Tāpēc
viens ar otru runājam un dzīvojam, nevis viens otram ejam garām.
Ļaujiet, lai jūsu sirdis cita citai pieskaras. Uzdrīkstaties
piecelties no garlaicības, pārstrādāšanās,
nesasniegto mērķu kapiem. Dievs
saka Ecehiēlam: runā kā mans pravietis un saki viņiem:
tā saka jūsu Dievs: Es atvēršu jūsu kapus un izvedīšu
jūs, mana tauta, no nāves. Es likšu jūsos ieiet savam
Garam, ka jūs topat dzīvi, un jūs aizvedīšu atpakaļ
jūsu pazaudētajā zemē. Jā,
mums jāatver savas acis kā pēc ilga, dziļa, nemierīga
miega. Mums jāpārbauda mūsu muskuļi līdz pat
pirkstu galiem. Mums dziļi jāieelpo svaigais jūras gaiss.
Mums jānomierinās un vērīgi jāieklausās tajā,
kas mūsu sirdij jādzird. Mēs neesam tikai kauli. Mēs
esam sirds un dvēsele, miesa un asinis. Mēs esam cilvēki,
kas mīlam, kā Dievs mūs mīlestības dēļ
ir radījis. Jo
mūsu kauli nav vairs tikai kaut kas, kas jāapbedī. Jo mums
ir mugurkauls, kustīgas kājas un rokas un gudra galva. Dieva
Gars mūsos mājo. Radīšanas, pestīšanas, mierinājuma,
žēlsirdības un brīvības gars. Mēs
šodien esam Rīgā. Eiropas vidū. 2008.gadā pēc Jēzus
dzimšanas. Kādi gari valda mūsu dzīvē, kas mūs
ietekmē, mūs nodarbina, atstumj vai iedvesmo? Vai mēs esam
bezpalīdzīgi pakļauti laiku vējiem kā lapas kokos?
Kas cits mēs esam? Kāds Gars runā no mums? Dievs
mūs iedrošina brīvībai. Mēs varam no labā
atteikties. Mēs varam izvēlēties nāvi. Mēs varam
iet projām. Mēs varam sēdēt blakus avotam un izkalst.
Mēs varam vaimanāt un sūdzēties, pieķerties ilūzijām
vai mānīt sevi savādāk. Jeb
mēs varam kā Ecēhiēls sacīt Dievam: Runā uz
mani. Dod man Tavu Garu. Ļauj, lai kas no Tavas dzīvības
elpas manī kļūtu manāms. Riskēsim ar labo dzīvi.
Posīsimies ceļā. Darīsim to, par ko zinām, ka tas
mums jādara. Lūkosim, lai mūsu dvēseles neizkalst kā
neapliets puķu pods. Rādīsim, ka mēs mākam atšķirt
dzīvību un meklēsim patiesību, attīstīsim
sevī izsalkumu pēc taisnības. Mēs
stāvam dzīvības vārtu priekšā. Mēs varam
novērsties un bēgt, mēs varam iet bojā un sabrukt, bet
mēs arī varam ļaut mūsos mājot Dieva Radītāja
Garam. Mēs varam meklēt patieso dzīves kvalitāti, lai
patiešām var atskanēt dzīves skaistās skaņas.
Dievs mūs nav veidojis
par marionešu teātri, bet kā sevis paša līdzību. Viņš
mūsu izkaltušos kaulus nesavieno ar neredzamiem pavedieniem it kā
mēs būtu bezspēcīgas marionetes. Viņš ir devis
mums sirdi, ko Viņš uzrunā: un redzi, Viņš iedvesa savu
Garu miroņu kaulos Jeruzalemes vārtu priekšā.
Nogalinātais meklē
samierināšanu, karotājs piedošanu. Izmisušajam vajadzīgi
cerības vārdi. Kas padevies, tam atkal jāceļas. Tas,
kas sabojāts, lūkojas pēc atjaunošanas. Vainīgais vēlas
savu vainu piedošanu. Mirstošais spēj izlīdzināties ar dzīvi.
Dieva Gars plūst mūsu locekļos – mēs dzīvojam.
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Kantate
„Komm Heiliger Geist”
Komm,
Heiliger Geist, Herre Gott, erfüll mit Deiner Gnadenglut
Deiner Gläubigen Herz, Mut und Sinn, Dein brennend Lieb entzünd in ihm.
O Herr, durch Deines Lichtes Glanz zum Glauben Du versammelt hast
das Volk aus aller Welt Zungen. Das sei Dir, Herr, zu Lob gesungen.
Halleluja, Halleluja.
Komm,
Heilige Glut, süßer Trost, nun hilf uns, fröhlich und getrost,
in Deinem Dienst beständig bleiben, dieTrübsal uns nicht wegtreiben.
O Herr, durch dein Kraft uns bereit und wehr des Fleisches Ängstlichkeit,
dass wir hier ritterlich ringen, durch Tod und Leben zu Dir dringen,
Halleluja, Halleluja.
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Tu
Gars no Dieva, Svētais Dievs, / Nāc mūsu sirdīs, dārgais
vies’ / Un tās ar žēlastību pildi / Ar karstu mīlestību
sildi. / Ak Kungs, Tu skaidrais mācītājs, / Kas Dievam
klausīt aicināj’s / It visus ļaudis visās malās,
/ Par to Tev pateic draudze Tava. / Allelujā! Gods Dievam dots.
Tu
svētā uguns, saldais prieks, / Nekad lai ļaunais
ienaidnieks / Mūs prom no Tevis neaizraida, / Lai sirds uz Tavu
gaismu gaida. / Kungs, lai Tavs spēks mūs pasargā / Un vājo
prātu drošina, / Ka varam bēdās droši ciesties, / Caur nāvi
pat pie Tevis spiesties. / Allelujā! Gods Dievam dots.
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Lesung
aus Joel 3:
Danach
aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgieße über alles
Fleisch. Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten werden
Träume haben, und eure jungen Männer haben Visionen. 2 Auch
über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen.
3 Ich werde wunderbare Zeichen wirken am Himmel und auf der
Erde: Blut und Feuer und Rauchsäulen. 4 Die Sonne wird sich in
Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der Tag des Herrn kommt,
der große und schreckliche Tag. 5 Und es wird geschehen: Wer
den Namen des Herrn anruft, wird gerettet. Denn auf dem Berg Zion und in
Jerusalem gibt es Rettung, wie der Herr gesagt hat, und wen der Herr ruft,
der wird entrinnen.
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Un
tad notiks, ka Es izliešu Savu Garu pār visu miesu un jūsu dēli
un jūsu meitas pasludinās nākamas lietas, jūsu vecaji
redzēs atklāsmes sapņos, bet jaunie redzēs parādības.
Arī pār kalpiem un
kalponēm Es izliešu tais pašās dienās Savu Garu.
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Ansprache
zu Joel 3 von Pastor Juris Rubenis
Dieser
Text aus dem Alten Testament scheint für das Pfingstfest unpassend zu
sein. Zu Pfingsten würden wir lieber etwas Feierlicheres und Schönes hören.
Doch diese Zeilen beschreiben keine schönen und glücklichen Zeiten. Sie
bilden die Welt ab, in der wir leben. Auch wenn wir es nicht sehen wollen,
- in unserer Welt wird so viel Blut vergossen, es gibt Leiden und Krieg.
Die wir die „normale” Welt nennen, ist immer so gewesen. Die wir
in dieser geboren sind, können scheinbar nichts Besonderes tun, weil wir
in dieser Welt geboren werden und sterben. Und
dennoch wollen die Worte des Propheten unserer „normalen” Ordnung der
Dinge widersprechen, so wie das Pfingstfest uns eine völlig neue Lebensmöglichkeit
aufzeigen will, wenn wir bereit sind, uns dem Geist Gottes zu öffnen.
Wahrlich, in unserem Leben und unserer Welt ist an Problemen kein Mangel.
Auch für den Feiertag wäre es nicht vernünftig, das auszublenden, was
wir nicht sehen. Es wird uns immer klarer, dass Vernunft und guter Willen
nicht ausreichen, diese Probleme zu lösen. Nein, unserer Welt ist der
Geist Gottes notwendig wie Licht und Brot. Nur mit Hilfe Gottes können
wir unser Leben und die Ereignisse der Welt wirklich verstehen und die
recht Art finden, unsere Probleme zu lösen. Die Bibel, aber auch
die Weltgeschichte zeigt uns klar, dass überall, wo Gottes Geist in
hoffnungslosen Situationen gesiegt hat, Lösungen gefunden wurden und uns
beherrschender Hass, Abneigung und Aggression überwunden werden können.
Und, selbstverständlich, überall dort, wo Gottes Geist ignoriert wurde,
hat es mit unseren zivilisierten Bemühungen nicht hingereicht.
Was meint der Prophet Joel
mit der Erwähnung von „Träumen und Visionen”? Kurz gesagt: Es ist
die Gabe des Geistes Gottes, tiefer und weiter sehen zu können. Der
Hauptgrund, warum wir leiden und anderen Leiden verursachen, ist eine
oberflächliche und flache Weltsicht. Nur der Mensch, der mit Gottes Hilfe
tiefer sehen kann als die Oberfläche, ist fähig, die richtigen
Lebensentscheidungen zu treffen und furchtlos selbst den schwierigsten
Problemen zu begegnen. Denn wenn Gott in dir redet, brauchst du keinen
anderen mehr um Rat fragen. Gott
sagt, dass Er Seinen Geist auf alles Fleisch ausgießen will. Ja, Er will
Seinen Geist nicht nur einigen Auserwählten geben, einem richtigen Volk
oder einer wahren Kirche, am Ende nicht nur einer wahren Religion, sondern
allen. Über alle, alle Menschen und „alles Fleisch” will Gott Seinen
Geist ausgießen. Das ist die Pfingstbotschaft. Gottes Geist ist unterwegs
zu uns, zu mir. Man
kann sagen – es sind schwere Zeiten und erschreckende Worte. Aber es
sind es auch große Verheißungen jedem, „der den Namen des Herrn
anruft”. Alles hängt ab vom richtigen Wort, der rechten
Lebensausrichtung, dem wahren Geist. Der Bibeltext erlaubt uns nicht, bei
schönen, aber leeren Worten stehen zu bleiben, die heutzutage keinem
Menschen mehr etwas Besonderes bedeuten. Nicht umsonst lesen im Brief des
Paulus an die Galater von den Früchten des Geistes, über die Resultate,
die Gott aus uns hervorlocken will. „Die Frucht des Geistes aber ist
Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und
Selbstbeherrschung.” (Gal. 5:23) Wie sehr würde sich unsere Welt verändern,
wenn unsere Entscheidungen und Taten aus den Früchten des Geistes
hervorgingen! Das
ist die Pfingstbotschaft. Eine unerwartete aber echte Freude. Gott lädt
uns ein umzukehren, zu Seinem Geist. Er gießt Seinen Geist reichlich über
uns aus und möchte sehr, dass der Geist in dieser Welt jeden erreicht.
Amen
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Šis
Vecās Derības Vasaras svētku teksts liekas gandrīz
nepiemērots svētkiem. Jo svētkos mēs vēlamies
dzirdēt kaut ko iepriecinošu un skaistu. Taču šīs rindas
neapraksta skaistus un laimīgus laikus. Jo tajās attēlota tā
pasaule, kurā mēs dzīvojam. Lai kā mēs to nevēlētos
redzēt – mūsu pasaulē joprojām ir tik daudz izlietu
asiņu, ciešanu un karu. Tā ir tā sakot „normālā”
pasaule, kāda tā vienmēr bijusi. Liekas, ka tur neko īpašu
nevaram darīt, jo tādā pasaulē piedzimstam un tādā
nomirstam. Un
tomēr pravieša vārdi vēlas mūsu „normālajai”
lietu kārtībai runāt pretī, līdzīgi kā
Vasaras svētki vēlas mums parādīt pilnīgi jaunu
iespēju kā dzīvot, ja vien esam gatavi atvērties Dieva
Garam. Patiešām, mūsu dzīvē un pasaulē netrūkst
problēmu. Arī svētku reizē nebūtu prātīgi
izlikties tās neredzam. Taču aizvien skaidrāk mēs mācāmies
saprast, ka to atrisināšanai ir par maz ar skaidru cilvēka saprātu
un labu gribu. Nē, mūsu pasaulei kā gaiss, kā maize ir
vajadzīgs Dieva Gars. Tikai ar Dieva Gara palīdzību mēs
varam īsti saprast savu dzīvi, pasaules notikumus un atrast
pareizo veidu, kā risināt mūsu problēmas. Bībele,
bet arī pasaules vēsture mums tik skaidri parāda, ka visur,
kur uzvarējis Dieva Gars bezcerīgas situācijas ir ieguvušas
atrisinājumu un mūsos valdošie, šķiet, tik neuzvaramie -
naids, atstumšana un agresija tikuši pārspēti. Un, savukārt,
visur tur, kur Dieva Gars ir ticis ignorēts ar mūsu cilvēciskajiem
centieniem allaž ir pietrūcis. Ko
nozīmē pravieša Joēla pieminētās „atklāsmes
un parādības”? Īsi sakot – tā ir Dieva Gara dāvāta
iespēja redzēt dziļāk, plašāk, vairāk.
Jo galvenais iemesls, kāpēc ciešam un radām ciešanas
citiem ir mūsu tik virspusīgais, seklais pasaules redzējums.
Tikai tas cilvēks, kas ar Dieva Gara palīdzību spēj
redzēt dziļāk par lietu virspusi ir spējīgs pieņemt
īstos dzīves lēmumus un bezbailīgi pastāvēt
pat visgrūtāko problēmu priekšā. Jo tad, kad tevī
runā Dievs, nevienam cilvēkam vairs nav jāprasa pēc
padoma. Dievs
saka, ka Viņš grib izliet savu Garu pār visu miesu. Jā,
Viņš grib dot savu Garu nevis tikai dažiem izredzētajiem,
īstajai tautai vai īstajai baznīcai, galu galā arī
ne tikai īstajai reliģijai, bet visiem. Pāri visiem,
visiem cilvēkiem, pāri „visai miesai” Dievs grib izliet savu
Garu. Tā ir Vasaras svētku vēsts. Dieva Gars ir ceļā
pie mums, pie manis.
Varam sacīt - grūti laiki un biedējoši vārdi. Taču
arī tik lieli apsolījumi katram, kas „piesauks Kungs vārdu”.
Viss ir atkarīgs no īstā vārda, īstā dzīves
virziena, īstā Gara. Bībeles
teksts mums neļauj palikt tikai pie skaistiem, bet tukšiem vārdiem,
kas mūsdienās neko īpašu cilvēkiem vairs nenozīmē.
Nevelti Pāvila vēstulē Galatiešiem mēs lasām par
Gara augļiem, jā par tiem rezultātiem, ko Dievs mūsos
gribētu izraisīt. „Bet Gara augļi ir: mīlestība,
prieks, miers, pacietība, laipnība, labprātība,
uzticamība, lēnprātība, atturība” (Gal. 5:23).
Cik gan ļoti mainītos mūsu pasaule, ja mēs savus lēmumus
un rīcību pamatotu Gara augļos. Tā
ir svētku vēsts. Negaidīta, bet patiešām priecīga.
Dievs mūs aicina atgriezties, atgriezties pie Viņa Gara. Viņš
bagātīgi izlej pāri mums savu Garu un Viņš tik ļoti
vēlētos, lai tas šajā pasaulē sasniegtu visus, katru.
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Gemeindelied:
Gott Vater, sende deinen Geist
Gott
Vater, sende deinen Geist, den uns dein Sohn erbitten heißt, aus deines
Himmelshöhen. Wir bitten, wie er uns gelehrt: Lass uns doch ja nicht
unerhört von deinem Throne gehen.
Vinš
rugtu krustu saldina, Vinš musu gaisma tumsiba, Ka avis Vinš mus gana;
Vinš musu sirdis pasarga, Lai bailiga nakts dziluma Tas launa nenomana.
Vinš
Dievu bities pamaca, Mums sirdis škisti, izrota Un majo Pats iekš tadam.
Kas labu
dar’ un zemojas Un kas pie Dieva atgriežas, Tas Vinam ir pa pratam.
Der
Geist, den Gott vom Himmel gibt, der leitet alles, was Ihn liebt, auf
wohlgebahnten
Wegen, Er setzt und richtet unsern Fuß, dass Er nicht anders treten
muss, als wo man findt den Segen.
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Fürbitten
Himmlischer
Vater.
Beschenke uns mit den Früchten Deines Geistes, mit Liebe, Freude, Friede,
Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung!
Himmlischer
Vater!
Hilf uns in unsere täglichen großen und kleinen Entscheidungen, die wir
treffen um Deine Erleuchtung, gib uns den Blick der Erleuchtung durch
Deinen Geist, damit wir die Welt und einander recht sehen; gib uns den
Blick, mit dem wir die Welt und alles in Liebe ansehen können.
Himmlischer
Vater,
Bewahre uns vor voreiligem Urteil, lass uns die Gegenwart Deines Geistes
auch dort entdecken, wo wir sie nicht erwartet haben, lass uns Deiner Führung
vertrauen und auf den Sieg Deines Geistes in unserer Welt, denn Dir gehören
alle Dinge, und auf immer wollen auch wir Dir angehören.
Kyrie
eleison, Christe eleison, Kyrie eleison!
Herr,
unser Gott,
Wir bitten Dich um Deinen guten Geist.
Möge das Gefühl für gegenseitige Verantwortung wachsen und gedeihen wie
Korn auf den Feldern,
Möge der Respekt voreinander zunehmen, wie der Wein in den Trauben reift.
Herr,
unser Gott,
Wir bitten Dich um Deinen heiligen Geist.
Möge Glauben in uns stark werden wie das Wasser der Flüsse.
Möge Hoffnung in uns quellen wie das Korn, aus dem neues Leben wächst.
Herr,
unser Gott,
Wir bitten Dich um Deinen Segensgeist.
Mögen wir Deine Nähe spüren als Gnade und inneren Frieden.
Mögen sich unsere Hände unserem Nächsten öffnen und unsere Herzen
sehen lernen.
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Debesu
Tēvs,
Apdāvini mūs ar sava Gara augļiem: mīlestību,
prieku, mieru, pacietību, laipnību, labprātību,
uzticamību, lēnprātību un atturību!
Debesu
Tēvs,
Palīdzi mums mūsu ikdienas lielajos un mazajos lēmumos, ka
tos pieņemam Tava Gara apgaismoti, dod mums Tava Gara apgaismotas
acis, lai varam patiesi redzēt pasauli un viens otru, dod mums acis,
kas spēj visu uzlūkot ar mīlestību.
Debesu
Tēvs,
Māci mums nesteigties ar spriedumiem, netiesāt, bet mācīties
atklāt Tava Gara klātbūtni arī tur, kur to neesam gaidījuši,
ļauj mums uzticēties Tavai vadībai un Tava Gara uzvarai mūsu
pasaulē, jo Tev pieder visas lietas un Tev vienmēr gribam piederēt
arī mēs.
Kyrie
eleison, Christe eleison, Kyrie eleison!
Kungs,
mūsu Dievs,
Mēs lūdzam Tevi pēc Tava labā Gara.
Lai pieaug savstarpējas atbildības sajūta un zeļ kā
labība laukā,
Lai pieaug cieņa vienam pret otru, kā vīns nogatavojas vīnogās.
Kungs,
mūsu Dievs!
Mēs Tevi lūdzam pēc Tava svētā Gara.
Lai ticība mūsos kļūst stipra kā upes straume.
Lai cerība mūsos nobriest kā graudi, no kuriem aug jauna dzīve.
Kungs,
mūsu Dievs!
Mēs lūdzam Tev pēc Tava svētības Gara.
Lai mēs sajūtam Tavu tuvumu kā žēlastību un iekšēju
mieru.
Lai mūsu rokas atveŗas mūsu tuvākajiem un mūsu
sirdis iemācās redzēt.
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Gemeindelied:
Segne und behüte uns
1.
Segne und behüte uns durch deine Güte. Herr, erheb dein Angesicht über
und und gib uns Licht.
2.
Savu mieru dodi, Kristus dēļ nesodi;
Dod mums Tavu Garu gūt, Mūžam Tavā valstī būt.
3.
Amen. Amen. Amen! Ehre sei dem Namen
Jesu Christi, unsers Herrn, denn Er segnet uns so gern.
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